Kabel Deutschland versteht uns nicht (richtig). Jetzt hatten wir Kontakt zu unserem Medienberater. Er meint, daß das alles irgendwie komisch sei – er habe definitiv den richtigen TV-Tarif eingetippt. Da müsse im Kundenmanagment jemand …
Und Internet sei (möglicherweise) deshalb nicht dabei, weil das auch erst eingegeben werden kann, wenn der HÜP gesetzt ist, und das war er ja im Sommer noch nicht. Oder so.
Und ansonsten ist er durchaus der Auffassung, daß wir als Kunde ja eigentlich nicht die Leidtragenden sein könnten, nur weil Versorgungs-Aufträge offiziell erst ins System eingegeben werden können, wenn der HÜP gebaut ist1 und nun zwischen Auftragserteilung und HÜP-Bau die Konditionen geändert wurden. Es erfordere allerdings ein wenig an persönlichem Einsatz an der richtigen Stelle – dafür schonmal ein ausdrückliches Dankeschön an unseren Medienberater! 
Er hat jetzt intern rumtelefoniert und der Stand der Dinge sieht so aus:
- der bisher im System befindliche Vertrag zu 16,90 € sollte widerrufen werden, denn den wollen wir ja definitiv nicht
- irgendwie ist im System unser erstes Fax an KD möglicherweise schon als Widerruf gewertet worden, wir sollten deshalb jetzt den Receiver zurückschicken (erledigt)
- wenn unser Haus bezugsfertig ist, dann sollen wir uns bei ihm melden – dann bekommen wir den richtigen mit 19,90 € (TV) und Internet fällt dann auch nicht unter den Tisch … und damit einhergehend das Begrüßungsangebot
- dann beginnen wohl auch die drei Test-Monate “Kabel Digital Home”
- unser Medienberater versucht nun, daß wir – wenn es dann soweit ist – die alten Konditionen bekommen
Warum eigentlich die alten Konditionen?
- zwar haben wir mit den alten eine erste Vertragslaufzeit von 24 Monaten statt nun 12 (neu), aber
- wir haben eh nicht vor, die ganze Installation in der nächsten Zeit auf Sat-TV umzustellen
- wir bekommen statt 6 Monaten Frei-TV (neu) dann 12 Monate (alt)
- der Receiver wird uns laut unserem Vertragsformular geschenkt, das heißt:
- wir haben nicht ständig die potientelle Forderung von 60 € am Hals für den Fall, daß wir das Gerät bei einer Kündigung nicht völlig in Ordnung zurückgeben können2.
- Ob wir ihn nun geschenkt oder geliehen bekommen, KD scheint sich so oder so nicht um Gewährleistung kümmern zu wollen – so jedenfalls wirken die AGB auf mich3.
1 obwohl ja andererseits das “wir wollen einen HÜP gebaut haben”-Formular gleich auch den TV-Antrag enthält und auch die Baukosten davon abhängen …
2 siehe Auftragsbestätigung (wo steht das eigentlich in den AGB!?):
Wenn Ihnen im Rahmen dieses Auftrags ein Receiver/Kabelmodem zur Nutzung überlassen wird und Sie diesen nach Vertragsbeendigung nicht zurückgesenden, werden für den Receiver 60 € berechnet [...].
3 siehe AGB:
Überlässt Kabel Deutschland dem Kunden während der Vertragslaufzeit unentgeltlich einen Receiver (Leihe), so verbleibt der Receiver im Eigentum von Kabel Deutschland. Der Kunde ist zum sorgfältigen Umgang mit dem ihm überlassenen Gerät verpflichtet. Der Kunde hat keinen Anspruch auf ein bestimmtes Gerät. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses hat der Kunde das Gerät auf seine Kosten und auf seine Gefahr an Kabel Deutschland zurückzugeben.
[...]
Eine Haftung für Mängel, die während der Dauer des Leihverhältnisses am Receiver auftreten und nicht auf eine unsachgemäße Behandlung des Receivers zurückgehen, trifft Kabel Deutschland nur im Falle des arglistigen Verschweigens des Mangels bei Übergabe des Gerätes (Gefahrübergang).
[...]
Der Ersatz eines beschädigten oder zerstörten Gerätes während der Vertragslaufzeit erfolgt auf Wunsch und, sofern Kabel Deutschland die Beschädigung oder Zerstörung nicht zu vertreten hat, auf Kosten des Kunden.